Psychotherapie mit Lamas

Am 01.03.2013 ist in der Zeitschrift „Nervenheilkunde – Zeitschrift für interdisziplinäre Fortbildung“ ein Artikel über die tiergesützte Therapie bzw. Psychotherapie mit Lamas auf der Orenda-Ranch erschienen.

Artikel Psychotherapie mit Lamas

Psycho-Therapie mit Lamas auf der Orenda-RanchLamatherapie Zeitschrift Nervenheilkunde_2

Angebote der Orenda-Ranch

Wie schlafen Pferde?

Der Schlaf des Pferdes

Pferd döstDer Schlaf dient auch beim Pferd zur Regenerierung des Organismus. Wie auch beim Menschen können sich Schlafdefizite negativ auf den Organismus auswirken.¹
Wichtig für einen regenerativen Schlaf sind beim Pferd vor allem eine sichere und vertraute Umgebung, wie sie in einer Herde vorhanden ist. Unwichtig ist dabei ob sich das Pferd im Stall oder auf der Weide aufhält. Auch der Untergrund ist weniger von Bedeutung, da das Pferd als Steppentier sowohl an weiche als auch an harte Böden gewöhnt ist. Bei Gruppenhaltung ist zu beachten, dass sich die Tiere nicht gegenseitig stören, beispielsweise durch eine unklare Rangordnung oder der Platzierung von Futter im Liegebereich. Neben diesen Faktoren hängt der Schlaf und vor allem der Schlafrhythmus von weiteren äußerlichen Einflüssen, wie Witterung, Fütterung, Trainingszeiten und auch der Stimmung in der Herde ab.²
Generell können drei Stadien des Schlafes beim Pferd unterschieden werden. Diese sind das Dösen, das Schlummern und der Tiefschlaf.³
Weiterlesen

Jahresrückblick 2012 – Neues Leben und intensive Begegnungen

jahresrueckblick_2012

Auch wir haben das 2012 nochmal Revue passieren lassen. Für die Orenda-Ranch war 2012 ein sehr erfolgreiches und zufriedenes Jahr mit neuem Leben und neuen Erfahrungen sowie sehr intensiven Begegnungen tierischer und menschlicher Natur.

Das Orenda-Ranch Team kann auf folgende Ereignisse zurückblicken:

Weiterlesen

Kommandosicherheit – Anforderungen an ein Therapiepferd

Gerade beim Therapeutischen Reiten muss sich der Reittherapeut zu 100% auf sein Pferd verlassen können. Deshalb ist es so wichtig, dass das Therapiepferd entsprechend ausgebildet ist und auf Kommandos reagiert.

Die Stimme ist bei der Ausbildung eines Therapiepferdes ein wirksames Instrument. Denn sie ist immer verfügbar und man kann sie – je nach Absicht – in der Lautstärke unterschiedlich variieren und einsetzen.

Das Hörvermögen der Pferde ist ausgezeichnet. Pferde hören ein Vielfaches besser als wir Menschen- Menschen hören im Frequenzbereich zwischen 18 und 20.000 Hertz- Pferde mindestens bis 38.000 Hertz. Deshalb kann man in der Ausbildung sich dieses  sensible Hörorgan zunutze machen, weil Pferde eben entsprechend empfindsam darauf reagieren.

Man sollte immer kurze – am besten zweisilbige – Kommandos verwenden. Zu kurze Kommandos verstehen Pferde schlechter, zu ähnliche Kommandos sollte man auch nicht für verschiedene Dinge verwenden (wie z.B. Nein und Fein). Manche Menschen neigen auch dazu in ganzen Sätzen mit ihren Pferden zu sprechen (das sollst du jetzt aber lieber lassen- anstatt Nein)- auch dies sollte man vermeiden- da es aus diesem „Klangsalat“ dann das eigentliche Kommando nicht mehr heraushören kann.

Weiterlesen

Pferdeauge – Tindur vom Spatzenhof

In den Augen meines Pferdes liegt mein ganzes Glück,
all mein Inneres,
mein Krankes heilt in seinem Blick.


– unbekannt –

500true dots bottomright 555true false 800http://blog.orenda-ranch.com/wp-content/plugins/thethe-image-slider/style/skins/frame-black
  • 80000 fade false 60 bottom 30
    Pferdeauge Tindur
  • 5000 fade false 60 bottom 30
    Slide2

Hier wurde Tindur´s Auge fotografiert. Tindur wird auf der Orenda-Ranch bei der Reittherapie eingesetzt und konnte schon vielen Menschen helfen!

Praktikum in der tiergestützten Therapie auf der Orenda-Ranch

Kurzer Erfahrungsbericht über ein Praktikum in der Reittherapie und Lamatherapie auf der Orenda-Ranch

Ich (Svenja Krischke) studiere in Würzburg Psychologie und im Rahmen meines berufsorientierenden Praktikums durfte ich vier Woche auf der Orenda Ranch neue und faszinierende Erfahrungen sammeln.
Seit meiner Kindheit habe ich viel Kontakt mit Tieren und liebe sie. Schon damals konnte ich ihren positiven Einfluss auf den Menschen beobachten, weswegen ich ungemein an der tiergestützten Therapie interessiert bin.
Weiterlesen

Pferde, Lamas, Ziegen und Kaninchen gegen Depressionen

Reittherapie und Lamatherapie gegen psychische Erkrankungen – Praxisprojekt in Bayern

Weiches Fell und große Augen – die Orenda-Ranch im unterfränkischen Burglauer setzt auf ihre vierbeinigen Mitarbeiter. Pferde und Lamas, aber auch Hunde, Ziegen, Kaninchen und Meerschweinchen helfen Kindern und Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen wie Angst- und Wahrnehmungsstörungen oder Depressionen. Seit zehn Jahren bietet Birgit Appel-Wimschneider in ihrem Institut für Tiergestützte Therapie unterschiedliche Therapieformen an, unter anderem therapeutisches Reiten, therapeutische Lama-Spaziergänge und Führtraining. „Unsere Tiere bringen die Menschen sowohl körperlich als auch emotional in Bewegung“, sagt Birgit Appel-Wimschneider, die die Orenda-Ranch leitet. „Wir ermöglichen den Patienten, sich langsam von einem kleinen Tier wie einem Kaninchen über ein mittelgroßes Tier wie einen Hund oder eine Ziege an ein großes Pferd oder Lama anzunähern.“

Weiterlesen

Ist die Lamatherapie vergleichbar mit der Delphintherapie?

Eine Frage, die uns oftmals gestellt wird: „Ist die Lamatherapie vergleichbar mit der Delphintherapie?“

Lamas eignen sich gut für kommunikations- und kontaktgestörte Klienten – sie sind in der Kontaktaufnahme sehr vorsichtig und achtsam – so wie Delphine.
Vielleicht ist man deswegen darauf gekommen, gewisse Parallelen zu ziehen. Grundsätzlich würden wir aber keine Vergleiche zwischen einzelnen Tierarten ziehen.

Wie welches Tier wirkt, hängt auch sehr von den Bedürfnissen des Klienten ab. Deshalb haben wir auch verschieden Tierarten auf der Orenda-Ranch (Pferde, Lamas, Ziegen, Hasen, Meerschweinchen, Hunde… etc.), sodass je nach Zielsetzung unterschiedliche Tiere eingesetzt werden können.

Wirksame Therapie mit Lamas bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen

Erschienen in Schattauer GmbH – Verlag für Medizin und Naturwissenschaften

Seit 10 Jahren wird an der Orenda-Ranch in Burglauer therapeutisches Reiten und seit 5 Jahren auch der therapeutische Lamaspaziergang für die Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen angeboten. Diese Kliniken sind auf die Behandlung von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen spezialisiert. Ausgehend von einem ganzheitlichen Menschenbild erfolgt eine medizinische und psychotherapeutische Behandlung in Verbindung mit körperbezogener Psychotherapie, realitätsorientierter Sozio-Therapie, Entspannungsverfahren, Meditation und kreativen Therapien. Die Lamatherapie ist ein Baustein davon.
Durch den hohen Aufforderungscharakter der sanften Tiere fallen schnell Abwehrmechanismen der Patienten ab. Die Kontaktaufnahme der Lamas mit dem Menschen gestaltet sich meist achtsam und respektvoll. Dieses Verhalten begünstigt das Arbeiten mit Menschen, die unter einer Traumatisierung, phobischen Störungen, Depression, Kontaktstörung und/oder autistischen Wesenszügen leiden.

Der Gang der Lamas ist stolz und anmutig; ihre Bewegungen sind ruhig und überschaubar. Daher haben auch Menschen mit Entwicklungsverzögerungen oder Verlangsamungen im kognitiven Bereich keine Schwierigkeiten, wenn sie mit den Tieren laufen.

Weiterlesen