Pferde, Lamas, Ziegen und Kaninchen gegen Depressionen

Reittherapie und Lamatherapie gegen psychische Erkrankungen – Praxisprojekt in Bayern

Orenda Ranch 2 Pferde, Lamas, Ziegen und Kaninchen gegen Depressionen

Weiches Fell und große Augen – die Orenda-Ranch im unterfränkischen Burglauer setzt auf ihre vierbeinigen Mitarbeiter. Pferde und Lamas, aber auch Hunde, Ziegen, Kaninchen und Meerschweinchen helfen Kindern und Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen wie Angst- und Wahrnehmungsstörungen oder Depressionen. Seit zehn Jahren bietet Birgit Appel-Wimschneider in ihrem Institut für Tiergestützte Therapie unterschiedliche Therapieformen an, unter anderem therapeutisches Reiten, therapeutische Lama-Spaziergänge und Führtraining. „Unsere Tiere bringen die Menschen sowohl körperlich als auch emotional in Bewegung“, sagt Birgit Appel-Wimschneider, die die Orenda-Ranch leitet. „Wir ermöglichen den Patienten, sich langsam von einem kleinen Tier wie einem Kaninchen über ein mittelgroßes Tier wie einen Hund oder eine Ziege an ein großes Pferd oder Lama anzunähern.“

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Ziegen haben ihren eigenen Willen

Orenda Ranch tiere helfen heilen Ziegen haben ihren eigenen WillenBURGLAUER Ein ganz besonderes Angebot hatte die Kinder- und Jugendakademie Saaletal für zehn Kinder im Alter von zehn bis 15 Jahren: einen Besuch auf der Orenda-Ranch in Burglauer, wo Diplom-Biologin Birgit Appel-Wimschneider einen Streichelzoo und Reittherapie anbietet, gemäß dem Motto: “Tiere helfen heilen”.

Dabei gab es jede Menge Informationen für die Kids, zum Beispiel darüber, was eine Therapie mit Tieren überhaupt bewirken kann und welche Berufe es für Menschen gibt, die “irgendwas mit Tieren” machen wollen. Am allerwichtigsten und spannendsten war aber der gemeinsame Ausritt und Spaziergang.

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