Ein Blick in gräfliche Güter

Jedes Jahr wird der Novembermarkt um eine Attraktion reicher. War im Vorjahr bereits ein kleinerer Stall des Wasserschlosses für die Veranstaltung geräumt worden, stellte nun Hausherr Christoph Graf zu Waldberg-Wolfegg fast seine gesamten Wirtschaftsgebäude zur Verfügung. Somit war jede Menge Platz für die vielen Aussteller, die jedes Jahr mehr werden. So gab es neben den obligatorischen Weihnachtsaccessoires aus dem Kunsthandwerk auch recht exotische Angebote und Stände sowie zahlreiche Künstler, die ihre Produkte zu Markte trugen. Eine besondere Attraktion für Kinder waren der kleine Streichelzoo und vor allem zwei Lamas, die ihre Runden drehten – wenn nicht gerade der Himmel seine Schleusen öffnete.

Obgleich das Wetter sowohl am Samstag als auch am Sonntag gleich eine ganze Menge Wermutstropfen bereithielt, strömten die Besucher zahlreich herbei, zumal es zumindest in der Dreschhalle gemütlich warm war. Viele fleißige Hände hatten dafür gesorgt, dass sich die Marktbummler wohlfühlten.

Wo man die Lamas Toni und Loona auf Augenhöhe begegnen kann

Lamatrekking in Bad Kissingen

Bad Kissingen hat in der Saison so manche Attraktionen, die besonders Kindern Spaß macht. Jetzt kommt eine weitere dazu, genauer zwei – und das sind Toni und Loona, ein weißes und ein braunes Lama. Mit beiden kann man – bei schönem Wetter – sonntags ab 14:30 Uhr ab dem „Salinenblick“ spazieren gehen. Einen Testlauf hat es schon gegeben. Die Eigentümer der liebenswerten Tiere ist die Biologin Birgit Appel – Wimschneider, eine Allrounderin, die als Reitlehrerin und Therapeutin für tiergestützte Therapie arbeitet. Auch mit den Lamas Toni, das weiße Lama, ist schon drei Jahre alt und kann Kinder bis 25 Kilo tragen. Loona ist mi einenhalb noch nicht ausgewachsen, lässt sich aber gern am Halfter führen und ist kontaktfreudig wie Toni. Beide strahlen durch ihr ruhiges frendliches Wesen Gelassenheit und Ruhe aus.

Die Idee zu den Stagsspaziergängen hatte Wimschneider weil „Rhönlamas“ in der Region immer beliebter werden. Kurgärtneri-Chef Hubertus Wehner und sie entwickelten die Idee, die Au ab dem Salinenblick dafür zu nutzen. So kam sie ins Gespräch mit dem Chef des Restaurants, Rainer Ernst, der sich begeistern ließ und seine Terrasse zur Verfügung stellt. Bei schönem Wetter sonntags ab 14:30 Uhr stehen die Tiere für Groß und Klein bereit.

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