Tiergestützte Therapie mit Lamas in Bad Kissingen

Teambild Orenda-Ranch Institut tiergestuetzte Therapie

In Bad Kissingen in der Au kann man neben Vögeln, Enten oder Hunden unter Umständen für unsere Gegend ungewöhnliche Tiere treffen: die Lamas von Biologin und Psychotherapeutin Birgit Appel-Wimschneider. In Zusammenarbeit mit den Heiligenfeld Kliniken bietet sie therapeutische Spaziergänge und Führungskräftetrainings mit Lamas an.

„Lamas sind ganz besondere Tiere. Sie reagieren sehr sensibel, sind freundlich und ruhig“ erklärt Appel-Wimschneider.

Im Umgang mit den Tieren können Selbstbewusstsein und Körpergefühl gestärkt sowie Durchhaltevermögen entwickelt werden.

Von „positiven Beziehungserfahrungen“ spricht die Expertin, da „das Tier den Menschen so annimmt, wie er ist.“

Insbesondere in der Therapie von Führungskräften und Lehrern hat sie Aha-Effekte beobachtet. Auch bei Kindern mit ADHS verspricht die Lama-Therapie Erfolge: „Die Kinder kommen zur Ruhe, lernen, sich auf das Tier zu konzentrieren“. Die positiven Effekte werden von Experten ähnlich beurteilt wie bei der Delfin-Therapie.

Weiterlesen

Lamatherapie auf der Orenda-Ranch

Sie sind arrogant, mögen keine Nähe – und spucken. Es gibt viele Vorurteile gegen Lamas. „Toni“ würde darüber lachen, wenn wir ihn dann verstehen könnten. Denn auf „Toni“ passt diese Beschreibung überhaupt nicht. Im Gegenteil: Der Lama-Wallach hilft kranken Menschen in der Lamatherapie auf der Orenda-Ranch.
Mehr als 1500 Patienten hat der Achtjährige bereits „behandelt“ – mit Erfolg.

therapeutischer_lamaspaziergang

„Ich liebe ‚Toni‘. Er schafft es, dass ich mich wieder spüre“,

schrieb eine Frau an ihn und seine „Chefin“ Birgit Appel-Wimmschneider (51) aus Unterfranken. Die ausgebildete Psycho- und Reittherapeutin arbeitet seit sieben Jahren mit Lamas – und weiß, warum „Toni“ der Liebling ihrer Patienten ist.

Weiterlesen

Burnout-Prophylaxe mit Lamas

Therapeutischer Lamaspaziergang mit den Lamas von der Orenda-Ranch auf dem Kongress Wirtschaft und Gesundheit in Bad Kissingen.

Wie kommt es, dass sich die Achtsamkeit bei der Begegnung mit Lamas verbessert? Wie helfen Lamas dabei, immer mehr den eigenen Rhythmus zu finden? Wie helfen Lamas, mehr Klarheit, Gelassenheit und die innere Stärke zu finden? Auf diese Fragen geben wir Ihnen eine Antwort!

Das Motto des gesamten Workshops lautet: „Umschalten-zurückschalten-abschalten“.

Weiterlesen

Interview mit Birgit Appel-Wimschneider zum Thema Tiergestützte Therapie

Was bedeutet der Name Orenda? Kann er mit dem Hintergrund der Ranch in Verbindung gebracht werden?

Orenda kommt aus der Sprache der Irokesen und ist die Bezeichnung für die »übernatürlich wirkende Kraft in Menschen, Tieren und Dingen“. In unserer Sprache würde es frei übersetzt heißen: „Seelenverbindung“. Die Orenda-Ranch ist ein Ort, an dem sich Menschen der eigenen schöpferischen Kraft wieder annähern können, um die Seele zu nähren, und Tieren sowie der Natur näher zu kommen.

Für welche Personengruppen sind tiergestützte Therapien zu empfehlen?

Ich biete seit 10 Jahren Therapeutisches Reiten für psychisch kranke Erwachsene und Kinder an. Das gesamte Orenda-Ranch-Team kann täglich miterleben, wie viel Freude die vielen verschiedenen Tiere den Menschen beim Berühren, Führen und Getragenwerden bereiten – und das oft schon nach kurzer Zeit. Die Tiere von der Orenda-Ranch bringen die Menschen sowohl körperlich als auch emotional (im wahrsten Sinne des Wortes) in Bewegung. Die Tiere nehmen den Menschen an, ohne ihn zu bewerten. Für viele ist dieses „annehmen“ eine ganz neue und heilsame Erfahrung. Negative Gedankenmuster wie “Mich mag eh keiner“ können so überprüft und korrigiert werden.

Weiterlesen

Lama „Toni“ vertreibt Depressionen

Lamatherapie mit Lamas auf der Orenda-Ranch

Blaue Augen, schneeweißes Fell und eine wunderbar tiefe Stimme: „Toni“ ist ein echter Schönling. Zumindest im Reich der Lamas. Für Menschen ist der siebenjährige Hengst einfach ein tierisch guter Therapeut. Rund 500 Patienten hatte er bereits – und bei seiner „Chefin“ Birgit Appel-Wimschneider (50) stapeln sich die Dankesschreiben. „Ich liebe Toni. Er schafft es, dass ich mich wieder spüre, mich frei und lebenslustig fühle“, schreibt eine seiner Patientinnen.

„Toni“ wurde im Circus Roncalli geboren, trat in der Manege auf. Doch dann änderte der Circus sein Programm, die Lamas standen zum Verkauf – und Psycho- und Reittherapeutin Birgit Appel-Wimschneider aus Unterfranken sichert sich „Toni“.

Seitdem hat „Toni“ einen neuen Job: 100 Minuten spazieren gehen mit Menschen, die psychisch angeschlagen sind. Dabei öffnet er Seelen, schenkt neue Kraft und Energie. Sein größter Erfolg: Er holte eine Frau mit schweren Depressionen, an die kein menschlicher Therapeut mehr herankam, ins Leben zurück.

„Unser Toni kann eben ein ganz schöner Dickkopf sein“, sagt Birgit Appel-Wimschneider.

Der Tag der offenen Türen in den Heiligenfeld Kliniken – Ein Erlebnis für alle Sinne

Der Herbst zeigte sich von seiner sonnigen Seite, als rund 1000 Besucher am Samstag, dem 09.10.2010 in die Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen strömten, um am Tag der offenen Türen einen Bick hinter die Kulissen des Gesundheitsunternehmens zu werfen. Den Startschuss der Veranstaltung bildete die Eröffnungsrede des Kaufmännischen Direktors Fritz Lang und eine Darbietung des Chors im Heiligenfeld Saal. Der ärztliche Leiter Dr. Joachim Galuska verschaffte den Zuhörern einen allgemeinen Überblick über die psychosoziale Lage in Deutschland. Ein zusätzliches Grußwort sprachen Peter Scheder von der AOK Bad Kissingen, und Emil Müller, stellvertretender Landrat Bad Kissingen. Die Eröffungsveranstaltung schloss mit beeindruckenden Trommelrhythmen, die Patienten eigens dafür einstudiert hatten.

Weiterlesen

Mit dem Lama auf Tour Familien in Trauer verbrachten einen Tag auf der Orenda-Ranch

Den Erlebnistag auf der Orenda-Ranch hatte die Christian-Presl-Stiftung (Bad Kissingen) organisiert.

Die Teilnehmer hatten sich im Januar bei einem Familienwochenende für Trauernde in Bad Königshofen kennengelernt, sagt Cornelia Weber von der Presl-Stiftung. „Sie fühlten sich verbunden und wollten sich wiedersehen.“ Von der Orenda-Ranch in Burglauer wusste man bei der Stiftung schon und meldete die Gruppe dort an.

Jüngst war es dann soweit: Die Familien begaben sich dort mit ihren Kindern auf eine meditative Entdeckungsreise. Mit fünf Lamas wanderten sie durch Wälder und über Wiesen. „Lamas bauen Brücken zwischen Tier und Mensch, lösen Ängste und regen dazu an, festgefahrene Strukturen zu verlassen“, umschreibt Birgit Appel-Wimschneider den Erfolg eines solchen Tags.

Weiterlesen