Zertifizierte Reittherapie-Ausbildung

Auf der Orenda-Ranch (im Norden von Bayern gelegen) gibt es die Möglichkeit berufsbegleitend die Ausbildung zum Reittherapeuten innerhalb von 9 Wochenendmodulen zu absolvieren. Die Ausbildung ist vom Bundesverband für therapeutisches Reiten und tiergestützte Therapien anerkannt und zertifiziert. Die Absolventen erhalten nach erfolgreichem Abschluss ein Siegel sowie Zertifikat der Orenda-Ranch (Institut für tiergestützte Therapie).

Alle Informationen zur zertifizierten Reittherapie-Ausbildungen finden Sie unter: http://www.orenda-ranch.com/index.php?page=reittherapeut

Praktikum in der tiergestützten Therapie – Erfahrungsbericht

Mein Praktikum auf der Orenda Ranch in der tiergestützten Therapie

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Ich, Christina Kienreich, studiere Pädagogik in Graz und habe im Zuge des Studiums ein zehnwöchiges Praktikum auf der Orenda Ranch absolviert.

Zu meinen Aufgabenbereichen gehörten die Mitarbeit bei der Reittherapie und lamagestützten Therapie und die Arbeit im tierpflegerischen Bereich.

Nachdem die anfängliche Unsicherheit verflogen war, konnte ich mich richtig entfalten. Nicht nur bei der Arbeit mit den Patienten wurde ich täglich selbstsicherer, sondern auch für mich persönlich konnte ich sehr viel dazulernen und wurde selbstbewusster. Weiterlesen

Die heilende Sprache der Pferde in der Reittherapie

Lentano orenda ranch 300x200 Die heilende Sprache der Pferde in der ReittherapieKönnen Pferde heilen? Dass es gesund ist, auf dem Pferd zu reiten, ist bereits bekannt. Reiten stärkt den Gleichgewichtssinn und vermindert Haltungsschäden. Aber können Pferde heilen? Daran scheiden sich die Geister. Und die heilende Wirkung wird nicht nur von Krankenkassen bezweifelt. Doch immer mehr Therapeuten, Wissenschaftler und Ärzte versuchen, diese Zweifel aus dem Weg zu räumen. Denn ihre Erfahrung ist, dass Pferde Heilung ermöglichen können, und die Therapie sowohl physisch wie psychisch äußerst effektiv ist. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die sehr berührende und sensibel gedrehte Dokumentation von arte. Weiterlesen

Psychotherapie mit dem Pferd

Buchempfehlung der Orenda-Ranch: Psychotherapie mit dem Pferd – Beiträge aus der Praxis

psychotherapie mit pferden 212x300 Psychotherapie mit dem Pferd Psychotherapie mit dem PferdDie FAPP (Fachgruppe Arbeit mit dem Pferd in der Psychotherapie) ist ein Zusammenschluss qualifizierter Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten verschiedener Richtungen, die die Arbeit mit dem Pferd in die Psychotherapie integrieren.
Gegründet 2001 hat sich die Gruppe zum Ziel gesetzt, die Vielfalt der praktischen Arbeit mit dem Pferd in der Psychotherapie zu sammeln, zu beschreiben, zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
In diesem Buch stellen 11 Autorinnen und Autoren auf 183 Seiten Auszüge ihrer Arbeit vor und hoffen, so zu einem fachlichen Austausch und lebendiger Diskussion beitragen zu können. Weiterlesen

Positive Wirkung der Reittherapie

Der Einfluss der Reittherapie auf das Wohlbefinden des Menschen

therapeutisches reiten 207x300 Positive Wirkung der ReittherapieDie Begrüßungs- und Reflexionsrunden vor und nach einer jeden Reittherapiestunde auf der Orenda-Ranch geben den Patienten die Möglichkeit, wenn er/sie will, das eigene Wohlbefinden mittels Zahlen einer Scala von 1 bis 10 (1 = sehr schlechtes Wohlbefinden, 10 = sehr gutes Wohlbefinden) einzuschätzen.

Diese geben den individuellen, aktuellen Zustand des Wohlbefindens wieder und können Aufschlüsse geben inwieweit die Reittherapie Einfluss auf diesen hat. Die Werte können in Diagrammen anhand der Scalenwerte pro Person in Altersgruppen unterteilt durch eine Punkteverteilung dargestellt werden.
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Pferde, Lamas, Ziegen und Kaninchen gegen Depressionen

Reittherapie und Lamatherapie gegen psychische Erkrankungen – Praxisprojekt in Bayern

Orenda Ranch 2 Pferde, Lamas, Ziegen und Kaninchen gegen Depressionen

Weiches Fell und große Augen – die Orenda-Ranch im unterfränkischen Burglauer setzt auf ihre vierbeinigen Mitarbeiter. Pferde und Lamas, aber auch Hunde, Ziegen, Kaninchen und Meerschweinchen helfen Kindern und Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen wie Angst- und Wahrnehmungsstörungen oder Depressionen. Seit zehn Jahren bietet Birgit Appel-Wimschneider in ihrem Institut für Tiergestützte Therapie unterschiedliche Therapieformen an, unter anderem therapeutisches Reiten, therapeutische Lama-Spaziergänge und Führtraining. „Unsere Tiere bringen die Menschen sowohl körperlich als auch emotional in Bewegung“, sagt Birgit Appel-Wimschneider, die die Orenda-Ranch leitet. „Wir ermöglichen den Patienten, sich langsam von einem kleinen Tier wie einem Kaninchen über ein mittelgroßes Tier wie einen Hund oder eine Ziege an ein großes Pferd oder Lama anzunähern.“

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Interview mit Birgit Appel-Wimschneider zum Thema Tiergestützte Therapie

Was bedeutet der Name Orenda? Kann er mit dem Hintergrund der Ranch in Verbindung gebracht werden?

Orenda kommt aus der Sprache der Irokesen und ist die Bezeichnung für die »übernatürlich wirkende Kraft in Menschen, Tieren und Dingen“. In unserer Sprache würde es frei übersetzt heißen: „Seelenverbindung“. Die Orenda-Ranch ist ein Ort, an dem sich Menschen der eigenen schöpferischen Kraft wieder annähern können, um die Seele zu nähren, und Tieren sowie der Natur näher zu kommen.

Für welche Personengruppen sind tiergestützte Therapien zu empfehlen?

Ich biete seit 10 Jahren Therapeutisches Reiten für psychisch kranke Erwachsene und Kinder an. Das gesamte Orenda-Ranch-Team kann täglich miterleben, wie viel Freude die vielen verschiedenen Tiere den Menschen beim Berühren, Führen und Getragenwerden bereiten – und das oft schon nach kurzer Zeit. Die Tiere von der Orenda-Ranch bringen die Menschen sowohl körperlich als auch emotional (im wahrsten Sinne des Wortes) in Bewegung. Die Tiere nehmen den Menschen an, ohne ihn zu bewerten. Für viele ist dieses „annehmen“ eine ganz neue und heilsame Erfahrung. Negative Gedankenmuster wie “Mich mag eh keiner“ können so überprüft und korrigiert werden.

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Pferde als Therapeuten – ein erfolgreiches Konzept

In Maria Bildhausen blühen behinderte Menschen während einer “tiergestützen Therapie” mit Pferden auf!
Maria Bildhausen. Effektive therapeutische Maßnahmen für mehrfach behinderte Menschen zu finden, ist eine schwierige Aufgabe. In der Einrichtung Maria Bildhausen läuft aktuell ein Projekt mit Pferden, das schon nach wenigen Wochen deutliche Erfolge zeigt.

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In der Einrichtung Maria Bildhausen werden auch mehrfach behinderte Menschen betreut, die in den Werkstätten nicht arbeiten können. Diese Personen sind teilweise hyperaktiv, allgemein sehr schüchtern, haben anderen Menschen gegenüber Berührungsängste, neigen zu Depressionen, verweigern bisweilen Essen und Trinken, wollen nicht aus dem Bett aufstehen oder ein paar Schritte vor der Türe machen. Um diese Probleme abzubauen, läuft seit Juni diesen Jahres als Versuchsprojekt eine „tiergestützte Therapie“, die von den Mitarbeiterinnen Bettina Vollert und Melina Pineira organisiert, betreut, beobachtet und ausgewertet wird.

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Das Pferd rückt den Reiter gerade

In Maria Bildhausen nehmen mehrfach behinderte Menschen an einem Therapie-Projekt teil.

Effektive therapeutische Maßnahmen für mehrfach behinderte Menschen zu finden, ist eine schwierige Aufgabe. In der Einrichtung Maria Bildhausen läuft aktuell ein Projekt mit Pferden, das schon nach wenigen Wochen deutliche Erfolge zeigt.

Zeitungsartikel Das Pferd rückt den Reiter gerade

In Maria Bildhausen werden auch mehrfach behinderte Menschen betreut, die in den Werkstätten nicht arbeiten können. Diese Behinderten sind teilweise hyperaktiv, allgemein sehr schüchtern, haben anderen Menschen gegenüber Berührungsängste, neigen zu Depressionen, verweigern bisweilen Essen und Trinken, wollen nicht aus dem Bett aufstehen oder ein paar Schritte vor der Türe machen.
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Ziege Bonnie bekommt viel Liebe! Ein Besuch auf der Orenda-Ranch

bonnie Ziege Bonnie bekommt viel Liebe! Ein Besuch auf der Orenda Ranch
Ganz viel Spaß gab es vergangene Woche für elf Beschäftigte der Behindertenwerkstatt Maria Bildhausen. Im Anschluss an einen Nordic-Walking-Kurs des Vereins Leib und Seele waren sie nämlich für zwei Stunden auf die Orenda-Ranch Burglauer eingeladen.

Erklärte Lieblinge und heiß begehrt waren ganz schnell die beiden drei Wochen alten Ziegen Bonnie und Clyde. Da wollte fast jeder mal eine Ziege auf den Arm nehmen, um mit ihr zu schmusen. Doch auch die jungen Häschen mussten nicht ungestreichelt in den Stall zurück.

Der Höhepunkt war dann die Begegnung mit den Therapiepferden Lippi, Mygla, Skardi und Herkules. Die Isländer hielten beim Putzen und Striegeln ganz geduldig still. Beim gemeinsamen Spaziergang mit Reittherapeutin Birgit Appel-Wimschneider durfte dann jeder einmal auf den Pferderücken. Ganz Mutige streckten dabei sogar beide Hände aus.